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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe:
Christentum, Psychologie und die Welt der Physik

Ein vergleichendes und erklärendes Buch der Weisheit, speziell für den Westen formuliert.

Dr. Sven Jaeggi
344 Seiten · ISBN 3-930889-13-7 · Preis: 27,– €

   
Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG

DAS KONZEPT DES VEDANTA
Die Prinzipien des Vedanta und der Westen
Die vedantische Sicht ist universell gültig
Evolution und Involution im Vedanta und in der Wissenschaft
"Diesseits" und "Jenseits"
Bindungen, geistige Neugeburt und Wiedergeburt
Einheit ist das Prinzip der Liebe
Geist, Einheit und Vielheit
Shankara und das Atman-Brahman-Prinzip
Die Schöpfung
Gott und Mensch
Das Leib-Seele-Problem, Transzendenz und Wiedergeburt
Die Folgen von Vorstellungen, Wünschen und Veranschaulichungen und die Befreiung davon
Direkterkenntnis der Wirklichkeit
Wie prüft man einen Weisen?
Wir selber verursachen unsere Wiedergeburt, nicht die Materie
Keine Weltflucht
Der Schlüssel zum Vedanta
Die von der Psyche projizierte, relative Wirklichkeit
Die Systematik der wichtigsten Ebenen des Bewusstseins
Die Evolution wertet nicht
Psyche und Geist
Der Sündenfall - Symbolik des Unvermögens der Psyche
Die Ebenen des Bewusstseins leben: die Mentalebene, die erste religiöse Ebene und die Gottesherrschaft
Die beiden religiösen Unterebenen der Gottesferne und der familiären Nähe zu Gott leben
Die erste spirituelle Ebene leben: die innere Führung
Die zweite spirituelle Ebene leben: durch geistige Neugeburt (Transformation) zur Erlösung
Weitere Hinweise über den Weg zur Spiritualität

HINDERNISSE UND ERFOLGE AUF DEM SPIRITUELLEN WEG
Eltern und Kind
Unwissenheit
Werdet wie die Kinder...
Halbwissen und Verwirrung
Die Überwindung des Halbwissens
Theorie und Praxis, Wissen und Kopflastigkeit
Bewusster werden durch Wissen
Die Ebene der Erkenntnis der Notwendigkeit, bewusster zu werden
Das Gefühl des Getrenntseins als Hindernis
Das Unterscheidungsvermögen, die Polarität und die Einheit
Der direkte Weg, Umwege und Abwege
Befreiung, Übergeben, Schuld, Erlösung, Vergebung, Gnade, Entsprechung, Karman und Selbsterlösung
Aus erster Hand schöpfen
Die Faszination am falschen Ort und ihre Folgen: Wünsche, Begierden, Bindungen, Süchte.
Bewusstseinsabhängige Lebensweise: gesetzlich, dogmatisch, orthodox und wissenschaftlich
Hingabe
Missverständnisse um den Pantheismus
Polytheismus und Monotheismus, Einssein in der Vielheit und Hierarchie

VERWIRKLICHUNG
In Etappen vom Neugeborenen bis zum autonomen Menschen
Denken, Schlafen und Gewahrsein
Gelingen durch Üben und viel Geduld
Verzichten heisst Beobachter sein: Askese
Das Überschreiten der Psyche und die Nicht-Anhaftung
Der Tod, die Wiedergeburt und das Gottsein
Die Seelenwanderung
Wahrheit ist Wirklichkeit
Der (heilige) Geist als intelligenter kosmischer Geist und personifiziert als dritte Gottperson
Handeln, Nicht-Handeln und Beobachter sein
Physik der Unsterblichkeit und das Prinzip des Seins
Ahnungsvolles Erleben der Zeitlosigkeit
Falsches und echtes Einssein

MEDITATION
Was ist Meditation?
Der Yoga-Weg zur Meditation und zur Einheit
Meditation ist Verbindung mit dem Höchsten
Meditation und innere Zwiesprache
Wirklichkeitserkenntnis durch Meditation
"Erlöschen" im Nirvana oder "Verschmelzen" mit der Weltseele
Der Übergang von der Meditationsübung zur meditativen Lebensführung
Ursachen des Misserfolges in der Meditation

HILFSMITTEL UND ESSENZ
Vergängliche Hilfsmittel - unvergänglicher Geist
Hilfsmittel für das Fortschreiten in der Evolution bis zum Ziel - die Symbolik der Pilgerreisen als Beispiel
Die Hilfsmittel überwachsen
Der Vorbehalt gegenüber allen Hilfsmitteln
Spirituell weiterschreiten ohne äussere Hilfsmittel
Förmlichkeit und Formlosigkeit
Ausblick in die Zukunft

ANHANG
Die Lichtmeditation
Der Avatar und der Gottesbegriff der Christen
Golgota aus der Sicht des Paulus
Das Abendmahl (Eucharistie)
Beispiel einer Manipulation: Petrus der Fels
Weltuntergang

Verzeichnis von Fremdwörtern und Namen
Register
Tabelle der wichtigsten Bewusstseinsebenen
 
Aus der Einführung:

Der philosophische Vedanta gilt wegen der typisch indischen Ausdrucks- und Darstellungsweise als schwer verständliche Weisheitslehre.

In diesem Buch soll die indische Ausdrucksweise deshalb in westliche Begriffe übertragen werden, wobei das zugrundeliegende Prinzip in beiden Fällen übereinstimmen muss. Das erleichtert westlichen Lesern das Verständnis wesentlich. Die Sanskritausdrücke werden in Klammern hinzugefügt.

Das Wort „philosophisch” hat im Vedanta noch seine ursprüngliche Bedeutung von „weise” und „geistig inspiriert” behalten, während die westliche Philosophie immer mehr die Bedeutung einseitig mentaler Erforschung der Wirklichkeit angenommen hat. Der Anteil der hohen Inspiration an der Erkenntnis - was das eigentliche Wesen der Weisheit ausmacht - scheint bei den Menschen des Westens immer kleiner zu werden.

Der Grund, warum westliche Leser den Vedanta schwierig finden, liegt aber nicht nur an der für Europäer ungewohnten Darstellungsweise der Wirklichkeit durch indische Augen, sondern auch an der im Westen viel ausgeprägteren Verstrickung der Psyche in der materiellen Vielheit (Pluralismus), mit der sich der Westen viel intensiver eingelassen hat als Indien, und nicht am Konzept. Denn das vedantische Konzept ist dem Westen nicht fremd; es ist - unsystematisch und verstreut zwar - sowohl in der Bibel als auch in den Wissenschaften, vor allem in der Physik, ebenfalls zu finden.

Erfahrene Vedantins sagen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, den Vedanta zu verstehen, wenn er nur wirklich will.
 
   
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