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Leseprobe und Inhaltsverzeichnis:
Sai Baba spricht über Beziehungen


Dr. Stephan von Stepski-Doliwa
447 Seiten · ISBN 3-930889-02-1 · Preis: 22,– €

 
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Inhaltsverzeichnis:

Wer ist Sri Sathya Sai Baba? 15

Danksagung 17

Vorwort 19

Einleitung 29

i Die heutige Philosophie 33

Göttin Lust 34
Leidenschaft 35
Enttäuschung 36
Verachtung 38
Niedergang der Gesellschaft 40

ii Spiritualität 43
Karma 44
Wiedergeburt 46
Freiheit 48
Chakren 50
Das Denken 52
Das Ego 54
Namasmarana 55
Meditieren 57
Der innere Führer 61
Das positive Denken 63
Das Gebet 66

iii Spiritualität und Beziehung 69
Selbstentdeckung und Selbstwert 71
Der Weg zu Gott als Weg zum DU 73
Keuschheit und Intimität 76
Unterschiedliche Formen von Keuschheit 78
Intimität 79
Die Jungfräulichkeit 80
Treue 84
Treue dem Partner gegenüber 85
Treue sich selbst gegenüber 87
Seelenpartner 91
Verwirklichen 94
Der „Zufall“ 95
Leben als Auf-Gabe 98
Schwierigkeiten als Chance 100
Verantwortung 101
Das Dienen 103
Beziehung als Ent-Wicklung 106
Himmel und Hölle 108
Denken, Wünschen, Ego 109
Ernährung 111
Fleisch 113
Fisch 118
Eier 118
Energien 119
Ernährung und Beziehung 120

iv Die erfüllende Beziehung 123

Die innere Frage 123
Die Prüfung 125
Die Entscheidung 127
Der Segen 127
Versprechen, Geloben, Schwören 129
Versprechen 129
Geloben 130
Schwören 135
Liebe und Verantwortung 139
Das Leben ist Veränderung 140
Liebe ist Aufmerksamkeit 142
Opferbereitschaft 143
Die Freude am Wachstum 146
Der gemeinsame Weg 147
Schau dich an 149
Einlassen – Loslassen 150
Der Grundwiderspruch 150
Erwartungen 152
Beziehung und Kinder 154
Fernsehen 155
Charakter = Liebe und Achtung 156
Schwierigkeiten 158
Abstand zwischen den Kindern 160
Gemeinsam alt werden 162

v Sexualität 171
Eine Göttliche Energie 171
Verhütungsmittel 174
Selbstbefriedigung 177
Prostitution 179
Aids 185
Bei Drogensüchtigen 186
Bei Homosexuellen 187
Blutkonserven 188
Perspektiven 189
Sexualität und Erotik 191
Abtreibung 195
Frau oder Kind? 197
Zwei Formen von Abtreibung 197
Konsequenzen 198
Abtreibung und Karma 199
Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen 202
Behinderung und Abtreibung 205
Schwangerschaft 207
Lesen 209
Reden 210
Ernährung in der Schwangerschaft 212

vi Männer und Frauen 215

Unterschiede und Gemeinsamkeiten 215
Was der Mann in einer Beziehung zu geben hat 220
Materielle Stütze 220
Schützen 222
Für Ideale kämpfen 223
Zuhören 226
Nachempfinden 229
Kooperieren 231
Grenzen setzen 234
Sich öffnen 239
Kinder miterziehen 243
Was eine Frau in eine Beziehung einbringen sollte 247
Geduld 247
Dienen 250
In-sich-Ruhen 253
Der Schatz in dir 255
Herzlichkeit, Verständnis, Nachempfinden 257
Das Herz öffnen 258
Miteinander lernen 259
Wissen und Herzlichkeit 261
Nachempfinden üben 262
Zartheit 264
Die Kraft der Zartheit 265
Zartheit und Kampf 267
Hingabe 269
Hingabe und Schaffen 270
Hingabe und Sexualität 271
Hingabe und Verwirklichung 272
Würde 275
Ausdauer 277
Glück ist Fleiß 277
Schwierigkeiten sind Möglichkeiten 279
Den Mann fördern, motivieren, stützen 284
Gott-Mutter 284
Gudbrand und seine Frau 286

vii Selbstwert, Verführung und Eifersucht 293
Selbstwert 293
Das Wunder Selbstwert 294
Du bist nicht dein Körper 295
Mangelnder Selbstwert 296
Bei Männern 296
Bei Frauen 299
Hausarbeit 302
Nacheifern, Wetteifern 303
Selbstwert und Kinder 304
Selbstwert als Fundament einer Beziehung 305
Verführung 307
Gegen besseres Wissen 307
Giovanni und Giovanna 308
Was war geschehen? 311
Verführung und Selbstwert 312
Formen der Verführung 315
Eifersucht 319
Frühere Beziehungen 321
Umgang mit Eifersucht 323
Beginne mit dir 326
Eifersüchtig machen 329
Eifersucht als Gift der Seele 330

viii Aggressionen und Beziehung 333
Aggressionen 333
Das Problem 333
Traktor und Sumpf 334
Konsequenzen 337
Aggressionen und Kinder 338
Einsamkeit, Alleinsein und Umdenken 339
Unterdrückung und Aggressionen 343
Angst, Aggressionen und Vergebung 346
Gute Gesellschaft 347
„Unterhaltung“ 349
Wie sollte man mit Aggressionen umgehen? 350
Aggressionen, weil bestimmtes Wissen fehlt 351
Denke an Grenzen! 352
Sachlichkeit und Fairneß 355
Vermeide Verallgemeinerungen wie „immer“, „nie“ und „alle“ 357
Krame keine „alten Kamellen“ hervor 358
Die Kraft des Positiven 358
Hiebe statt Liebe 360
Aggressionen als Lösung? 362
Selbsthaß 363
Lösungen 365
Distel-Meditation 365
Arbeit mit Kissen 366
Das innere Kind 367
Rollentausch 368
Berühren 369
Über Nacht 369
Großzügigkeit 370
Sich zurückziehen 371

ix Kommunikation 375

Sprache und Kommunikation 375
Ausdruck der Seele 376
Doppelbotschaften 378
Mitteilen 380
Wo bin ich? Wo bist du? 382
Manipulation 384
Mitgehen 388
Wahrheit und Unwahrheit 389
Taktgefühl 390
Gegenseitiges Therapieren 392
Leichtigkeit 394
Humor und Witz 394
Zynismus 395
Das Gespräch 396
Mein und Dein 398
Zwei Beispiele zur Kommunikation 400
Jules und Jean 400
Gudbrand und die Anima 402
Und wenn der Partner nicht kommunizieren will? 403
Was du tun kannst 404
Was du tun mußt 406

x Trennung 409
Trennung auf Zeit 414
Trennung und Karma 415
Der Schatten 417
Bewußtes Erleben 418
Die Annäherung 420
Die Trennung 422
Das Lösen der Bindungen 422
Lösen von Geschenken 425
Trennen von Kleidung 426
Die gemeinsame Wohnung 427
Das Ausheilen 431
Einsamkeit und Alleinsein 432
Kinder in der getrennten Ehe 436

Anhang 442

Literatur 444
Zartheit und Kampf (Seite 267 – 268)

Das wahre Interesse eines jeden Menschen ist, nicht zu kämpfen, sondern zu lieben. Der Kampf ist nichts anderes als der Versuch, eine Situation so zu beeinflussen, daß am Ende die Liebe wieder fließen kann. Der Kampf ist deshalb nie das letzte Ziel, sondern höchstens ein Mittel, um auf dem Weg zu diesem Ziel ein Stück weiterzukommen. Das Ziel ist Zartheit. Dies ist die Kraft, die eine Beziehung schafft und erhält. Die Zartheit ist die Kraft, die alle Schwierigkeiten meistert – häufig auch dadurch, daß sie sie gar nicht, oder zumindest nicht so stark, entstehen läßt.

Viele Männer lieben es, wenn Frauen Parfum tragen. Parfum inspiriert sie, läßt sie träumen, zieht sie magisch an. Was auf der körperlichen Ebene das Parfum ist, das ist auf der seelischen Ebene die Zartheit.

Dazu eine Geschichte: In einem kleinen Afrikanischen Dorf lebte eine Frau, die sehr gläubig war. Sie sprach jeden Tag mit ihren Göttern, opferte ihnen immer etwas Speise, wenn sie aß, und hielt auch sonst die Riten ihrer Gemeinschaft ein. Sie verehrte ihren Mann und zog ihre Kinder liebevoll auf. Eines Tages verwüstete eine Elefantenherde die Felder, die sie mit den anderen Dorfbewohnern in mühevoller Arbeit monatelang bebaut hatte. Die ganze Ernte war dahin. Um nicht Hunger zu leiden, bauten sie nochmals Getreide an und baten die Götter, sie mögen die Pflanzen gedeihen lassen und sie vor Verwüstungen schützen. Kaum waren die Samen wieder gekeimt, träumte die Frau, die Elefantenherde werde wieder kommen. Es sei nicht die Herde, sondern ein Bulle, der so rücksichtlos sei. Er sei von Menschen verletzt worden und habe deshalb die Achtung vor deren Feldern verloren.

Am nächsten Abend kam die Herde, angeführt von dem mächtigen Bullen. Die Frau wußte, daß sie wieder die Felder zerstören würde. Sie bat die Götter um Hilfe. Sogleich wurde ihr bewußt, daß sie etwas tun müßte, um den Elefantenbullen zu berühren. Sie nahm deshalb eine Schale Hirsebrei, legte ein paar Gemüseblätter als Verzierung darauf und ging mit Gottes Namen auf den Lippen auf die Elefantenherde zu. Eine kleine zarte Frau ging diesen Kolossen entgegen! Sie ging und reichte den Elefanten ständig die Schale mit dem Hirsebrei entgegen. Der Elefantenbulle verstand die Geste nicht, blieb aber doch stehen. Die Elefantenkühe waren aber sogleich von der Zartheit dieser Geste berührt. Es wurde ihnen unmittelbar klar, daß sie nie wieder die Felder dieses Dorfes beschädigen durften. Sie hoben ihre Rüssel und trompeteten. Es war eine Geste von Herz zu Herz. Der Elefantenbulle konnte daraufhin nicht anders, als sein Verhalten dem der Kühe anzupassen. Die Kraft der Zartheit hatte auch ihn über die Elefantenkühe berührt.

Dies ist kein Märchen, sondern eins der vielen Beispiele, die deutlich machen, daß die gesamte Natur eins ist. Und dieses Eine ist Gott. Nicht der ferne Gott im noch ferneren Himmel, sondern der nahe und nahbare Gott in deinem Herzen, der als Seele zu dir spricht.
 
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