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GOVINDA SAI
VERLAG >>> Psychologisch-spirituelle Bücher
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Leseprobe und Inhaltsverzeichnis:
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Inhaltsverzeichnis:
Wer ist Sri Sathya Sai Baba? 15 Danksagung 17 Vorwort 19 Einleitung 29 i Die heutige Philosophie 33 Göttin Lust 34 Leidenschaft 35 Enttäuschung 36 Verachtung 38 Niedergang der Gesellschaft 40 ii Spiritualität 43 Karma 44 Wiedergeburt 46 Freiheit 48 Chakren 50 Das Denken 52 Das Ego 54 Namasmarana 55 Meditieren 57 Der innere Führer 61 Das positive Denken 63 Das Gebet 66 iii Spiritualität und Beziehung 69 Selbstentdeckung und Selbstwert 71 Der Weg zu Gott als Weg zum DU 73 Keuschheit und Intimität 76 Unterschiedliche Formen von Keuschheit 78 Intimität 79 Die Jungfräulichkeit 80 Treue 84 Treue dem Partner gegenüber 85 Treue sich selbst gegenüber 87 Seelenpartner 91 Verwirklichen 94 Der Zufall 95 Leben als Auf-Gabe 98 Schwierigkeiten als Chance 100 Verantwortung 101 Das Dienen 103 Beziehung als Ent-Wicklung 106 Himmel und Hölle 108 Denken, Wünschen, Ego 109 Ernährung 111 Fleisch 113 Fisch 118 Eier 118 Energien 119 Ernährung und Beziehung 120 iv Die erfüllende Beziehung 123 Die innere Frage 123 Die Prüfung 125 Die Entscheidung 127 Der Segen 127 Versprechen, Geloben, Schwören 129 Versprechen 129 Geloben 130 Schwören 135 Liebe und Verantwortung 139 Das Leben ist Veränderung 140 Liebe ist Aufmerksamkeit 142 Opferbereitschaft 143 Die Freude am Wachstum 146 Der gemeinsame Weg 147 Schau dich an 149 Einlassen Loslassen 150 Der Grundwiderspruch 150 Erwartungen 152 Beziehung und Kinder 154 Fernsehen 155 Charakter = Liebe und Achtung 156 Schwierigkeiten 158 Abstand zwischen den Kindern 160 Gemeinsam alt werden 162 v Sexualität 171 Eine Göttliche Energie 171 Verhütungsmittel 174 Selbstbefriedigung 177 Prostitution 179 Aids 185 Bei Drogensüchtigen 186 Bei Homosexuellen 187 Blutkonserven 188 Perspektiven 189 Sexualität und Erotik 191 Abtreibung 195 Frau oder Kind? 197 Zwei Formen von Abtreibung 197 Konsequenzen 198 Abtreibung und Karma 199 Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen 202 Behinderung und Abtreibung 205 Schwangerschaft 207 Lesen 209 Reden 210 Ernährung in der Schwangerschaft 212 vi Männer und Frauen 215 Unterschiede und Gemeinsamkeiten 215 Was der Mann in einer Beziehung zu geben hat 220 Materielle Stütze 220 Schützen 222 Für Ideale kämpfen 223 Zuhören 226 Nachempfinden 229 Kooperieren 231 Grenzen setzen 234 Sich öffnen 239 Kinder miterziehen 243 Was eine Frau in eine Beziehung einbringen sollte 247 Geduld 247 Dienen 250 In-sich-Ruhen 253 Der Schatz in dir 255 Herzlichkeit, Verständnis, Nachempfinden 257 Das Herz öffnen 258 Miteinander lernen 259 Wissen und Herzlichkeit 261 Nachempfinden üben 262 Zartheit 264 Die Kraft der Zartheit 265 Zartheit und Kampf 267 Hingabe 269 Hingabe und Schaffen 270 Hingabe und Sexualität 271 Hingabe und Verwirklichung 272 Würde 275 Ausdauer 277 Glück ist Fleiß 277 Schwierigkeiten sind Möglichkeiten 279 Den Mann fördern, motivieren, stützen 284 Gott-Mutter 284 Gudbrand und seine Frau 286 vii Selbstwert, Verführung und Eifersucht 293 Selbstwert 293 Das Wunder Selbstwert 294 Du bist nicht dein Körper 295 Mangelnder Selbstwert 296 Bei Männern 296 Bei Frauen 299 Hausarbeit 302 Nacheifern, Wetteifern 303 Selbstwert und Kinder 304 Selbstwert als Fundament einer Beziehung 305 Verführung 307 Gegen besseres Wissen 307 Giovanni und Giovanna 308 Was war geschehen? 311 Verführung und Selbstwert 312 Formen der Verführung 315 Eifersucht 319 Frühere Beziehungen 321 Umgang mit Eifersucht 323 Beginne mit dir 326 Eifersüchtig machen 329 Eifersucht als Gift der Seele 330 viii Aggressionen und Beziehung 333 Aggressionen 333 Das Problem 333 Traktor und Sumpf 334 Konsequenzen 337 Aggressionen und Kinder 338 Einsamkeit, Alleinsein und Umdenken 339 Unterdrückung und Aggressionen 343 Angst, Aggressionen und Vergebung 346 Gute Gesellschaft 347 Unterhaltung 349 Wie sollte man mit Aggressionen umgehen? 350 Aggressionen, weil bestimmtes Wissen fehlt 351 Denke an Grenzen! 352 Sachlichkeit und Fairneß 355 Vermeide Verallgemeinerungen wie immer, nie und alle 357 Krame keine alten Kamellen hervor 358 Die Kraft des Positiven 358 Hiebe statt Liebe 360 Aggressionen als Lösung? 362 Selbsthaß 363 Lösungen 365 Distel-Meditation 365 Arbeit mit Kissen 366 Das innere Kind 367 Rollentausch 368 Berühren 369 Über Nacht 369 Großzügigkeit 370 Sich zurückziehen 371 ix Kommunikation 375 Sprache und Kommunikation 375 Ausdruck der Seele 376 Doppelbotschaften 378 Mitteilen 380 Wo bin ich? Wo bist du? 382 Manipulation 384 Mitgehen 388 Wahrheit und Unwahrheit 389 Taktgefühl 390 Gegenseitiges Therapieren 392 Leichtigkeit 394 Humor und Witz 394 Zynismus 395 Das Gespräch 396 Mein und Dein 398 Zwei Beispiele zur Kommunikation 400 Jules und Jean 400 Gudbrand und die Anima 402 Und wenn der Partner nicht kommunizieren will? 403 Was du tun kannst 404 Was du tun mußt 406 x Trennung 409 Trennung auf Zeit 414 Trennung und Karma 415 Der Schatten 417 Bewußtes Erleben 418 Die Annäherung 420 Die Trennung 422 Das Lösen der Bindungen 422 Lösen von Geschenken 425 Trennen von Kleidung 426 Die gemeinsame Wohnung 427 Das Ausheilen 431 Einsamkeit und Alleinsein 432 Kinder in der getrennten Ehe 436 Anhang 442 Literatur 444 |
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Zartheit und Kampf (Seite
267 268)
Das wahre Interesse eines jeden Menschen ist, nicht zu kämpfen, sondern zu lieben. Der Kampf ist nichts anderes als der Versuch, eine Situation so zu beeinflussen, daß am Ende die Liebe wieder fließen kann. Der Kampf ist deshalb nie das letzte Ziel, sondern höchstens ein Mittel, um auf dem Weg zu diesem Ziel ein Stück weiterzukommen. Das Ziel ist Zartheit. Dies ist die Kraft, die eine Beziehung schafft und erhält. Die Zartheit ist die Kraft, die alle Schwierigkeiten meistert häufig auch dadurch, daß sie sie gar nicht, oder zumindest nicht so stark, entstehen läßt. Viele Männer lieben es, wenn Frauen Parfum tragen. Parfum inspiriert sie, läßt sie träumen, zieht sie magisch an. Was auf der körperlichen Ebene das Parfum ist, das ist auf der seelischen Ebene die Zartheit. Dazu eine Geschichte: In einem kleinen Afrikanischen Dorf lebte eine Frau, die sehr gläubig war. Sie sprach jeden Tag mit ihren Göttern, opferte ihnen immer etwas Speise, wenn sie aß, und hielt auch sonst die Riten ihrer Gemeinschaft ein. Sie verehrte ihren Mann und zog ihre Kinder liebevoll auf. Eines Tages verwüstete eine Elefantenherde die Felder, die sie mit den anderen Dorfbewohnern in mühevoller Arbeit monatelang bebaut hatte. Die ganze Ernte war dahin. Um nicht Hunger zu leiden, bauten sie nochmals Getreide an und baten die Götter, sie mögen die Pflanzen gedeihen lassen und sie vor Verwüstungen schützen. Kaum waren die Samen wieder gekeimt, träumte die Frau, die Elefantenherde werde wieder kommen. Es sei nicht die Herde, sondern ein Bulle, der so rücksichtlos sei. Er sei von Menschen verletzt worden und habe deshalb die Achtung vor deren Feldern verloren. Am nächsten Abend kam die Herde, angeführt von dem mächtigen Bullen. Die Frau wußte, daß sie wieder die Felder zerstören würde. Sie bat die Götter um Hilfe. Sogleich wurde ihr bewußt, daß sie etwas tun müßte, um den Elefantenbullen zu berühren. Sie nahm deshalb eine Schale Hirsebrei, legte ein paar Gemüseblätter als Verzierung darauf und ging mit Gottes Namen auf den Lippen auf die Elefantenherde zu. Eine kleine zarte Frau ging diesen Kolossen entgegen! Sie ging und reichte den Elefanten ständig die Schale mit dem Hirsebrei entgegen. Der Elefantenbulle verstand die Geste nicht, blieb aber doch stehen. Die Elefantenkühe waren aber sogleich von der Zartheit dieser Geste berührt. Es wurde ihnen unmittelbar klar, daß sie nie wieder die Felder dieses Dorfes beschädigen durften. Sie hoben ihre Rüssel und trompeteten. Es war eine Geste von Herz zu Herz. Der Elefantenbulle konnte daraufhin nicht anders, als sein Verhalten dem der Kühe anzupassen. Die Kraft der Zartheit hatte auch ihn über die Elefantenkühe berührt. Dies ist kein Märchen, sondern eins der vielen Beispiele, die deutlich machen, daß die gesamte Natur eins ist. Und dieses Eine ist Gott. Nicht der ferne Gott im noch ferneren Himmel, sondern der nahe und nahbare Gott in deinem Herzen, der als Seele zu dir spricht. |
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